Cuba Münster: Programm

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Sa-31.10.20-15:00
TatWort Werkstatt - Poetry
Workshop Poetry Slam & Kreatives Schreiben

Poetry Slam Werkstatt mit dem Lesebühnenautor, Slam Poeten und TatWort Macher Andreas Weber.

Anmeldung: tatwort@cuba-muenster.de

max. 10 Teilnehmer

So-01.11.20-18:00
Soundtrips NRW
Achim Kaufmann - Ignaz Schick Duo

Achim Kaufmann – Klavier

Ignaz Schick – Turntable

Gast: Shabnam Parvaresh – Klarinetten, Ross Parfitt – Perkussion

 

Ihre Musik kann man als elektro-akustisch bezeichnen: Kaufmanns Mixturen von traditionellen Klavierklängen, Pedal-Echos, Präparationen und Aktionen im Flügelinneren treffen auf fein ausdifferenzierte elektronische Schleifen und Klangflächen, die Schick mit Turntables, Sampler und Looper erzeugt und permanent durch manuelle Eingriffe prozessiert, stört und steuert. Mitunter entsteht im Zusammenspiel der Eindruck eines Meta- Instrumentes, bei dem akustische und elektronische Komponenten so ineinander greifen, dass sie kaum noch voneinander zu unterscheiden sind.

 

Die entstehende Musik bewegt sich stilistisch zwischen Third Stream, Musique Concrète, Neuer Musik und Jazz und entwirft eine ganz eigene Klangwelt, die in bester Tradition Europäischer Improvisation steht und diese weiter fortspinnt. Im Herbst 2020 wird eine Duo-CD auf Zarek erscheinen.

 

Nur 14 Plätze! Bitte online Vorverkauf  nutzen!

Sollten Sie dazu keine Möglichkeit haben, nutzen sie die VVK Stellen , oder schreiben uns eine MAIL, oder rufen Sie an unter 0251 54895.

 

Do-05.11.20-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Treff für Improvisationsmusiker_innen


Infos unter ‭0151 20017002‬
 

Fr-06.11.20-20:00
MIXED DOWN - Live Hörspiel, Konzert, Lesung
Hörspiel Lab Münster

Einmal im Jahr präsentieren die Hörspiel Freunde und -bastler, Hörspielautoren und Geräuschemacher, Folio Artists und Hörspiel Freak, eben die bunte Gesellschaft des Hörspiel Labs, ihre Audio-Kunst vor Publikum. Live Hörspiele auf Bühne und aus der Konserve, dazu noch ein Konzert und eine Lesung und fertig ist Mixed Down, unser jährliches Hörspiel Festival.

Fr-13.11.20-20:00
JazzToday
The Electrics

Axel Dörner – Trompete

Sture Ericson – Saxophon
Joe Williamson – Kontrabass

Raymond Strid - Schlagzeug

 

"Es ist eine totale Musikkonzeption, die von hochqualifizierten Spielern realisiert wird, die ihren Instrumenten keine Grenzen setzen." (The Wire)

 

"ein identifizierender Archetyp hochkarätiger Improvisation"(Coda Magazine)

 

"Dies ist mit Sicherheit die Art von Spannung, bei der Sie nur wissen, dass etwas Unglaubliches im gange ist, Sie aber nie wissen, in welche Richtung es als nächstes gehen werden:" (Bruce Lee Gallanter, Musikgalerie NYC)

 

Zu ihren Festivalabenteuern zählen Vancouver, Seattle, Nickelsdorf, Tampere, Mulhouse, Seixal, Cerkno, Beograd, Densités (FR) und Kongsberg

 

Nur 14 Plätze! Bitte online Vorverkauf  nutzen!

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Sa-14.11.20-20:00
aufabwegen
Geräuschwelten Festival

christoph heemann (D)
crys cole  (CAN)
jetzmann  (D)

 

WDR3

 

Christoph Heemann begann seine musikalische Arbeit im Jahr 1983 als Gründungsmitglied der Gruppe »Hirsche Nicht Aufs Sofa (H.N.A.S.)«, die zwischen 1985 und 1993 diverse Alben ihrer surrealen Collagenmusik veröffentlichten und sich dabei von unterschiedlichen Einflüssen aus Musique Concrète, Avantgarde, Krautrock und improvisierter Musik inspirieren ließ. Nachdem sich H.N.A.S. aufgelöst hatten, setzte Heemann sein musikalisches Schaffen sowohl solo als auch zusammen mit Edward Ka-Spel von den »Legendary Pink Dots« und Jim O'Rourke in der »Gruppe Mimir« fort. Außerdem arbeitete er mit Andrew Chalk in dem Drone-Projekt »Mirror« und mit Timo van Luyk als »In Camera«. Heemanns Solokompositionen wurden oft als »Filme für das Ohr« beschrieben, in denen er Field Recordings, akustische Instrumente, Elektronik und elektroakustische Sounds in Audioerzählungen zusammenführt. Neben musikalischen Kollaborationen mit Jim O'Rourke, Lee Ranaldo, Charlemagne Palestine, William Basinski und Produktionen für Keiji Haino, Charlemagne Palestine, Limpe Fuchs und Current 93, betreibt er seit 1994 das Label Streamline. Für Aufsehen sorgte 2010 Heemanns Vertonung der Erzählung »Die Ringe des Saturn« von W.G. Sebald.

https://christophheemann.bandcamp.com

 

crys cole is a Canadian sound artist based in Berlin who works in composition, performance and sound installation. Taking a conceptual approach, she generates subtle and imperfect sounds through haptic gestures and seemingly mundane materials to create texturally nuanced works that continuously retune the ear.

cole has performed in Canada, Japan, Australia, Thailand, Singapore, the USA, UK and throughout Europe. Her regular collaborators include Oren Ambarchi (AU) and James Rushford (AU) (as the duo Ora Clementi). She has also worked with Francis Plagne (AU), Leif Elggren (SW), Tetuzi Akiyama (JP), Seiji Morimoto (DE), Jessika Kenney (US), David Rosenboom (US), Annea Lockwood (US/NZ), Keith Rowe (UK), Lance Austin Olsen (CA), Jamie Drouin (CA), Mathieu Ruhlmann (CA), David Behrman (US), Tim Olive (JP/CA), Graham Lambkin (UK) and many more.

Cole’s work has been published on labels Black Truffle (AU), Penultimate Press (UK), Students of Decay (US), Ultra Eczema (BE), caduc (CA), Bocian (PL), Another Timbre (UK) and Infrequency editions (CA/DE). With guest appearances published on Touch (UK) and Editions Mego (AT).

Her work has been exhibited in Canada, Russia, Czech Republic, Germany, Denmark, Sweden, the UK and Thailand.

www.cryscole.com

 

Jetzmann (aka Horst Petersen) wurde musikalisch durch Bands wie Die Erde, Mastino u.a. sozialisiert (s. Filmdokumentation „Die Liebe frisst das Leben“ von Oliver Schwabe).

Er konzentrierte sich nach der Jahrtausendwende auf die Produktion von Bühnenmusik und Radioarbeit und komponierte Musik vor allem für die Aufführungen von Jenny Beyer, u.a. auch für die Choreografinnen/Regisseurinnen Begüm Erciyas, Emilie Girardin Dobosiewicz und Gloria Hoeckner.

Er produziert zwei regelmäßige Radiosendungen beim Hamburger Sender FSK: „Radio Gagarin“ mit Asmus Tietchens und den wöchentlichen „AUSFLUG“.

Im Konzert bindet er Elemente von Improvisation und Geräusch in Loops und Kippfiguren aus Rhythmus und metabolistischem Arhythmus ein, benutzt Sampler, Synthesizer, Stompboxen und liest kurze Texte.

Letzte Vinyl-Veröffentlichung: Die Single „Bullenwagen klaun und die Innenstadt demolieren“ zusammen mit Ale Dumbsky als Jetsky (riotbikerecords, vergriffen).

In den letzten Jahren wurde seine Musik auf verschiedenen digitalen Compilations publiziert. Ende des Jahres erscheint die LP „Use the Air“ bei aufabwegen. 

www.jetzmann.de

 

Eintritt: 12 € / Abend oder 20 € gesamt für beide Abende

Begrenzte Platzzahl! Ticket nur nach vorheriger Reservierung unter: zipo[at]aufabwegen.com

So-15.11.20-18:00
aufabwegen
Geräuschwelten Festival

asmus tietchens (D)

els vandeweyer (B)

anna schimkat (D)

 

WDR3

 

Tietchens wurde 1947 in Hamburg geboren. Seit 1975 ist er freier Musiker; 1980 erschien sein erstes Soloalbum Nachtstücke. Nach eher rhythmischharmonisch bestimmten LP-Veröffentlichungen Anfang der 1980er Jahre auf dem Label Sky erschien 1984 auf United Dairies mit Formen letzter Hausmusik ein Industrial-Album, das Tietchens’ musikalische Interessen klar formulierte: Geräusche werden bearbeitet, dabei mitunter bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und in neue Zusammenhänge gestellt.

Inzwischen hat Asmus Tietchens über 80 Alben auf internationalen Labels veröffentlicht, auf denen er oft die klanglichen Möglichkeiten einzelner Quellen untersucht hat (vom Wasser bis hin zum reinen Sinuston). Als Nebenprojekt existiert die Phantasieband Hematic Sunsets. Tietchens’ Arbeit ist ein skeptischer Gestus zu eigen, der sich nicht zuletzt in den regelmäßigen Zitaten des Philosophen E.M. Cioran auf seinen Tonträgerhüllen zeigt.

Asmus Tietchens äußert sich regelmäßig in Essays zu seiner Arbeit und den Gepflogenheiten der Geräuschmusik. Asmus Tietchens wurde zweimal der renommierte Karl-Sczuka-Preis des Südwestrundfunks (SWR) verliehen: 2003 für Heidelberger Studien 1-6 und 2006 für Trois Dryades. Er lebt und arbeitet in Hamburg. 

www.tietchens.de

 

Els Vandeweyer ist Vibraphonistin, Perkussionistin und Komponistin. Sie ist in Belgien aufgewachsen und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Perkussion in Antwerpen, Jazz in Brüssel und Oslo, gehört Vandeweyer zu den Gründern des IMI Kollektief. Mit dem Album „Snug as a Gun“, das auf Clean Feed (2006) veröffentlicht wurde, war sie sehr erfolgreich.

 

Die Künstlerin entwickelt Solo-Performances und ist ebenso an Gruppenimprovisationen und in Ensembles der Zeitgenössischen Musik beteiligt. Ihre Aufführung „Xenakis; Rebonds b“, wurde im Radialsystem V aufgeführt.

 

In 2017 leitete sie ein Oktett im Rahmen des Festivals Tactile Paths. Teil der Aufführung war eine 25m lange Textilcollage mit dem Titel „Landscape“.

 

Zu den vergangenen Projekte gehören das Quat Quartet mit Fred Van Hove, Paul Lovens und Martin Blume „Live atHasselt“ (NoBusiness Rekords 2013), das PascalNiggenkemper‘s Vision 7 „Lucky Prime“ (Clean Feed 2013) , das Andromeda Mega Express Orchestra "Live on Planet Earth" (Alien Transistor 2014) und Serenus Zeitblom Oktett "Erster Teil-Zweiter Teil-Dritter Teil" (Hyperdelia 2017).

 

Zu den aktuellen Projekten gehören Metal Illusion (mit Rieko Okuda), Kudu (mit Ignaz Schick und Klaus Kürvers), das SFO-orchester von Georg Graewe und die Zusammenarbeit mit Theater Zuidpool (Antwerpen). Mit "Debut" erschien ihr erstes Album unter eigenem Namen (90% Wasser, 2019). 

www.elsvandeweyer.com

 

Als bildende Künstlerin entwickelt Anna Schimkat ihre Arbeiten an der Grenze zwischen Skulptur und Klang. Sie interessiert sich für die bewusste Wahrnehmung von alltäglichen Klangräumen, die sie als Konzert oder Installation in einem multidisziplinären Ansatz bearbeitet. Der gefundene Ton der Dinge und Umgebung ist Inspiration und Grundlage. Seit 2006 lebt Schimkat in Leipzig.

 

Neben Arbeiten im öffentlichen Raum waren ihre Werke international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, u.a. La Station Vastemonde (St. Brieuc, Frankreich), obPHON Hörkunsttage (Kirschau), Galerie Eigen+Art (Berlin), Galerie 3 Ringe (Leipzig), Goethe-Institut (Damaskus, Syrien), Kunstraum Michael Barthel (Leipzig), 24 Gauche Serie (Montreal, Kanada), RumpstiPumsti (Musik) (Berlin), Springhouse (Dresden), ausland (Berlin), Longbridge Light Festival (Birmingham, Großbritannien), Festival für experimentelle Musik (München) und beim Vadehavsfestival (Blavandshuk, Dänemark). 

www.annaschimkat.de

 

Eintritt: 12 € / Abend oder 20 € gesamt für beide Abende

Begrenzte Platzzahl! Ticket nur nach vorheriger Reservierung unter: zipo[at]aufabwegen.com

Sa-21.11.20-15:00
TatWort Werkstatt
Workshop Urban Sketching
So-22.11.20-11:00
Schreibwerkstatt für Kinder
Kulturrucksack
So-22.11.20-18:00
JazzToday: Szene Köln
Just Another Foundry

Jonas Engel – Saxophon

Florian Herzog – Kontrabass

Anthony Greminger – Schlagzeug

 

Preise: Avignon Jazz Award

Maastricht Jazz Award
Junger deutscher Jazzpreis
Stipendium der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung

 

Jazz mit neuen Wurzeln

Mut, auf der Kante zu stehen Die Haltung eines Garagenbands

Nur drei Personen, nur ein Trio, eine neue Jazzband, die ständig überrascht.

 

Sie sind bereit, ihr elegantes Konstrukt jederzeit abzureißen und abrupt in einer Weise aufzubauen, die von Hip-Hop, Pop, Free Jazz und Krautrock gespeist wird.

Es gibt Momente, in denen die typischen Regeln der Instrumente durch Rollentausch und erweiterte Spieltechniken kaum gelten oder stark verändert werden.

All dies schafft eine authentische Aussage, die über die Musik von Just Another Foundry hinausgeht. Dies ist die Musik der großen Städte und doch ihrer Wurzeln: eine Musik, die das Feuer einer neuen Generation widerspiegelt.

 

„So sieht die Zukunft des deutschen Jazz aus.“ - Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Tageszeitung (SZ)

 

"Ihr selbstbewusstes Spiel mit melodischer Finesse und rustikaler Gewalt brachte der Band mehrere Preise ein" - Uli Lemke, JazzThing

 

„Mut zum Rand und Unliebsamen in der intensiven Performance des Trios und sein hervorragendes Zusammenspiel“ - Roland Spiegel, Bayerisches öffentliches Radio (BR)

 

justanotherfoundry.de

 

Do-26.11.20-18:00
Initiative Improvisierte Musik
elektroFlux-Session

Improvisationen und Konzepte Elektronischer & Elektroakustische Musik

-> eine offene Bühne für jedefrau und jedermann mit elektrischen Instrumenten.

Anmeldung zur Session und Infos unter: 0151 2001 7002
Wir freuen uns auf euch ... :-) ... !!

 

Eintritt frei!

Sa-28.11.20-20:00
Gastspiel
Invisible Dark Matter

Anna Stern – Gesang

Michael Kolberg – Gitarren

Michael Schneider – Live-Videoprojektion

 

ein Intermedia-Konzert frei nach Gedichten von e.e. cummings, Carl Adamshick, Matthew Rohrer, Frederick Seidel, Wyn Cooper, Anne Sexton und mit Texten und Gedichten von Michael Kolberg und Anna Stern.

 

Invisible Dark Matter, die unsichtbare schwarze Materie, so schreibt der amerikanische Lyriker Frederick Seidel im  gleichnamigen Gedicht, ist das, „woraus wir nicht sind und was mir Angst macht“. Das Rätsel ihrer Existenz ist bisher nicht gelöst, doch scheinbar ist sie genau das, was die Welt im Innersten zusammenhält.


In diesem 60-minütigen intermedialen Konzert steht die dunkle Materie für die nicht sichtbaren Kräfte, die unser Leben lenken: Die Schwerkraft und die Liebe, die Sehnsucht und die (Un-)Endlichkeit.

 

http://kolbergundstern.de

 

Eintritt: 10 €, online VVK: 8 € & Gebühr                   online ticket

So-29.11.20-18:00
Gastspiel
Invisible Dark Matter

Anna Stern – Gesang

Michael Kolberg – Gitarren

Michael Schneider – Live-Videoprojektion

 

ein Intermedia-Konzert frei nach Gedichten von e.e. cummings, Carl Adamshick, Matthew Rohrer, Frederick Seidel, Wyn Cooper, Anne Sexton und mit Texten und Gedichten von Michael Kolberg und Anna Stern.

 

Invisible Dark Matter, die unsichtbare schwarze Materie, so schreibt der amerikanische Lyriker Frederick Seidel im  gleichnamigen Gedicht, ist das, „woraus wir nicht sind und was mir Angst macht“. Das Rätsel ihrer Existenz ist bisher nicht gelöst, doch scheinbar ist sie genau das, was die Welt im Innersten zusammenhält.


In diesem 60-minütigen intermedialen Konzert steht die dunkle Materie für die nicht sichtbaren Kräfte, die unser Leben lenken: Die Schwerkraft und die Liebe, die Sehnsucht und die (Un-)Endlichkeit.


Eine handverlesene Auswahl aus der Schatzkiste US-amerikanischer Lyrik verwandelt sich in melancholisch-schöne Songs und webt ein Netz zwischen dem Mikrokosmos des menschlichen Alltags und dem großen Ganzen. Das musikalische Spektrum vereint Sprechgesang und melodische Bögen, Jazzballade und Geräuschkaskade, harte Grooves und schwebenden Sound.

 

Gitarrist Michael Kolberg und Performerin/Sängerin Anna Stern agieren vor einem sich bewegenden Hintergrund und sind dabei Teil des ‚Bildes‘: Michael Schneider bestückt ein Aquarium auf der Bühne mit Objekten und Substanzen, die in der Vergrößerung der Live-Projektion schwerelos und magisch verfremdet erscheinen und den Texten eine weitere Deutungsebene hinzufügen.


Anna Stern, *1968, Performerin, Sängerin, Rezitatorin; Kunststudium an der Kunstakademie Münster und UdK Berlin; seit 1994 zahlreiche Solo- und Gruppenperformances sowie Einzel- und Gruppenausstellungen im Inund Ausland; Beschäftigung mit Anne Sexton seit 2000, Ergebnis u.a. dramatisches Feature ‚Anne Sexton - rats live on no evil star‘ UA 2003 Theater im Pumpenhaus (Münster); Produktionen mit Michael Kolberg und anderen: 2017 ortsspezifische Gruppenperformance ‚Ort(en)‘, Felix-Nussbaum-Haus (Osnabrück); 2012 ‚Get out of your CAGE‘ zu Ideen und Methoden von John Cage, Theater im Pumpenhaus (Münster); 2010 Gründung des Performance-Musik-Duos kolberg+stern;

 

Michael Kolberg, *1960, Improvisierender Musiker, Komponist und Interpret; seit 1991 Auftritte als improvisierender Musiker in zahlreichen Theater-, Film- und Tanzproduktionen; im Ensemble und als Sologitarrist u.a. TonArt-Hamburg e.V., MIB (Bremen), IIM (Münster), Kunstverein Dortmund; Mitglied der Gesellschaft für Neue Musik in Münster; Kuration und Organisation zahlreicher Konzertreihen, aktuell ‚elektroFlux‘; 2010 Gründung des Performance-Musik-Duos kolberg+stern; Duo-Produktionen bisher: ‚Songs of Life and Death‘ – eine Hommage an die amerikanische Dichterin Anne Sexton; ‚Invisible Dark Matter‘ – us-amerikanische Lyrik zur Dunklen Materie; 2015 Intermedia-Konzert ‚transfer 1#‘, Performance-Festival Flensburg;

 

http://kolbergundstern.de

 

Eintritt: 10 €, online VVK: 8 € & Gebühr                   online ticket

Do-03.12.20-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

Treff für Improvisationsmusiker_innen


Infos unter ‭0151 20017002‬
 

So-06.12.20-18:00
Soundtrips NRW
Jérôme Noetinger

Jérôme Noetinger (F) – Revox-Tonbandmaschine

Gäste: Stefan Keune – Saxoiphon, Pinguin Moschner – Tuba

 

"In my live work, I want to always remember that sound is only a vibration of the air. I try to build some kind of sound environment or sound architecture with different strategies".

 

Jérôme Noetinger wurde im April 1966 in Marseille geboren und entdeckte experimentelle Musik unter dem Einfluss des Déficit Des Années Antérieures in Caen.


Als Komponist, Improvisator /und Klangkünstler befasst er sich in seiner Studioarbeit mit „musique concrete“, während er live  mit elektroakustischen Geräten wie dem Tonbandgerät Revox B77 und Magnetband, analogen Synthesizern, Mischpulten, Lautsprechern, Mikrofonen, verschiedenen elektronischen Haushaltsgegenständen und hausgemachter Elektronik improvisiert., dies, sowohl solo als auch in Ensembles und ausgiebigen internationalen Tourneen.


Seit 1984 ist er in internationalen Musiknetzwerken tätig und  hat in Gruppen und Projekten mit einer Vielzahl von Künstlern aus den Bereichen Musik, Tanz, Filmen und Malerei in Gruppen und Projekte zusammen gearbeitet,

 

Um ein paar zu nennen: Cellam d'Intervention Metamkine, Lionel Marchetti, Sophie Agnel, Andrea Neumann, Axel Dörner, Nmperign, MIMEO (Musik in Bewegung Elektronisches Orchester, mit Keith Rowe, Phil Durrant, Christian Fennesz, Cor Fuhler, Thomas Lehn, Kaffe Matthews, Gert-Jan Prins, Peter Rehberg, Keith Rowe, Marcus Schmickler, Rafael Toral, Quintett Avant (mit Lionel Marchetti, Jean Pallandre, Marc Pichelin, Laurent Sassi), Michel Chion, Keith Rowe, Ensemble Ictus. – Er ist an über 100 Veröffentlichungen auf internationalen Labels beteiligt.

 

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Do-10.12.20-20:00
STAGE off LIMITS
Eichenberger-Studer & Gäste

Tiziana Bertoncini – Violine 

Magda Mayas – Klavier

Markus Eichenberger – Klarinette

Daniel Studer – Kontrabass

 

Tiziana Bertoncini, Violine
Nach abgeschlossenen Studiengängen in Violine am Konservatorium in Siena und in Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Carrara, arbeitete Tiziana Bertoncini als Interpretin in Orchestern und Kammermusikensembles und für Tanz- und Theaterstücken.
Seit vielen Jahren gilt ihr Interesse der zeitgenössischen Musik und Improvisation. Ihre Arbeit entwickelt sich aus der Interpretation, zu Komposition und Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Medien. Generell gilt ihr Interesse der Synthese und der Kreuzung von Improvisation und Komposition, visueller Elemente und Musik.
Sie ist Mitglied des ensemble]h[iatus, das sich mit Interpretation und Improvisation beschäftigt. 
In 2008 war sie Stipendiatin des “Bridge Guard Residential Art/Science Centre” in Stúrovo (SK), in 2009 des A.I.R. Krems (A) und in 2013 des Centre National de Création Musicale Césaré, Reims (F).

 

Magda Mayas, Klavier
Mayas studierte zunächst von 1999 bis 2001 Jazzpiano an der Universität der Künste Berlin, gefolgt von einem Austauschjahr im Erasmus-Programm am Conservatorium van Amsterdam bei Misha Mengelberg.
Sie konzertierte in Europa, den USA, Australien, Mexiko und dem Libanon solo und in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Musikern und Komponisten wie John Butcher, Andy Moor, Zeena Parkins, Joëlle Léandre, Paul Lovens, Ikue Mori, Phill Niblock, Peter Evans, Andrea Neumann, Burkhard Stangl und Axel Dörner. Dabei entwickelte sie eine Klangsprache, bei der sie sowohl den inneren als auch den äußeren Teil des Klaviers verwendete und mit Hilfe von Präparaten und Objekten veränderte. Neben dem Klavier spielt Mayas auf einem Clavinet und mit Metallglockenspielen. 

 

Markus Eichenberger, Klarinetten
Geboren 1957 in Aarau (AG). Seit 1977 beschäftigt er sich als Klarinettist und teilweise als Saxophonist fast ausschließlich mit improvisierter Musik in verschiedenen Gruppen und Projekten. Schwerpunkte bilden die Soloarbeit, das Duospiel sowie die Improvisation in der Großformation so zum Beispiel das „Domino Orchestra“ mit MusikerInnen aus Deutschland und der Schweiz. 

 

Daniel Studer, Kontrabass 
1961*  Improvisation und gemischte Formen von Improvisation und Komposition stehen im Zentrum der Arbeit. Verschiedene Raumprojekte, Projekte mit Live Elektronik, Musik und Sprache, Musik und Tanz, Musik zu Videopoesien. Kontinuierliche Zusammenarbeit.
Unterrichtet Improvisation an verschiedenen Musikhochschulen und Musikschulen.
Werkjahr der Stadt Zürich 2010.

 

Rezension Eichenberger_Studer-Duo-CD "Suspended": Nicht das Laute steht im Mittelpunkt, sondern, jedenfalls zumeist, das Zarte, Ungewohnte. Denn beide Musiker begnügen sich − ganz ihrem musikalischen Naturell entsprechend – nicht mit gewöhnlichen Klängen, sondern loten die Palette unorthodoxer Möglichkeiten ihrer Instrumente auf künstlerisch hohem Niveau aus.

gefördert durch:

Aargauer Kuratorium

 

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Sa-12.12.20-20:00
15 Jahre Klare Club
RoKeT - "rts" - Brügge-Kreysing

Brügge-Kreysing-Duo

Tobias Brügge – Saxophon und Klarinette
Anja Kreysing – Akkordeon/Elektronik

 

Der Saxophonist und Klarinettist und die Akkordeonistin und Klangkünstlerin Anja Kreysing bewegen sich im gegenseitigen Dialog zwischen geräuschhaftatonalen Texturen, monumentalen Klangwänden und narrativer, harmonischer Motivik: Akustik und Elektronik durchdringen sich, tauschen Klang und Inhalt aus, non-idiomatische, erweiterte Spielweisen treffen auf tonale Fragmente im Sinne Béla Bartóks folklore imaginaire. Explorative Musik von zwei leidenschaftlichen Musikern, die immer gewillt sind, die klanglichen Konventionen ihrer Instrumente auszureizen und zu überschreiten.

 

"rts"

Florian Walter – aBlasinstrumente
Ross Parfitt–  PerKussion
Erhard Hirt – Gitarre, Electronik

 

RoKeT

Jan Klare – Alt- und Basssaxophoe

Luc Ex – Bassgitarre

Onno Govaert – Schlagzeug

 

Mit Luc Ex und Michael Vatcher hatte Jan Klare 2012 ein knalliges Trio gebaut, das eine Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen spielt. Luc Ex´s Bassspiel ist einzigartig – er war lange Zeit Mitglied der Band “The Ex” und hat darüber hinaus mit “Four Walls” oder “Sol 6″ alle relevanten Festivals in Europa besucht. Schlagzeuger Michael Vatcher ging 2017 zurück nach NYC, für ihn kam der trommelnde Shooting-star Onno Govaert, auch aus Amsterdam dazu, der sich durch das Trio „Cactus Truck“ international bekannt machte. Jan Klare kreierte Formationen wie “The Dorf”, die auf wichtigen Festivals (wie z.B: Moers) von sich reden machen.

 

https://youtu.be/N60NgmQH1Eg

https://youtu.be/-LR66n3jK-M


online VVK:10/6€ & Gebühr         online ticket

Sa-19.12.20-20:00
JazzToday
TRAIN


Simon Rose – Bariton Saxophon
Nicola L. Hein – Gitarre, Elektronik

Florian Walter – Altsaxophon, Tubax


Fuuko Shimazaki – Tanz, Malerei

 

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So-03.01.21-18:00
Initiative Improvisierte Musik
CONTRASTE - Improvisierte Musik aus Münster

Die geballte Power Münsteaner Musiker_innen unterschiedlichsten musikalischen Hintergrunds auf Basis spontaner Improvisation Chorona-konform in kleinen Bestzungen.

 

Sa-20.02.21-20:00
STAGE off LIMITS
Webster-Serries-Duo

Colin Webster – Altsaxophon

Dirk Serries – Ac.-Gitarre

 

Eintritt: 10/7€
online VVK:8/5€ & Gebühr          online ticket

Fr-12.03.21-20:00
TatWort
Das etwas andere Wohnzimmerkonzert
Do-25.03.21-20:00
JazzToday
the NU-Band

Thomas Heberer – Trompete

Mark Whitecage – Altsax, Kllarinette

Joe Fonda – Kontrabass

Lou Grassi – Schlagzeug

 

The Nu Band ist eine klassische New Yorker Working-Band, bei der hochkarätige Musiker, allesamt selbst namhafte Bandleader, am Werke waren und sind.

Tief verwurzelt in der Jazz-Tradition überträgt The Nu Band alte Idiome in das Hier und Jetzt. Klassischer Bebop, Gospel, Soul, Free und viel improvisatorische Freiheit: Manche nennen es „Free Bop“. Diese Melange auf derartiger Qualitätsstufe sucht Ihresgleichen und überzeugt auch die Fachpresse:

 

„One of the best bop bands of the moment is without a doubt The Nu Band“. (Stef Gijssels)

 

Jedes Bandmitglied steuert zu gleichen Teilen Kompositionen bei und wie hier in traumwandlerischer Sicherheit gemeinsam musiziert wird, ist wohl auch das Fundament für diesen runden, tiefen, einstimmigen und dadurch spirituellen Bandsound.

 

„The Nu Band makes music that sounds more like conversation than performance.“ (James Hale Coda)

 

Ein Abend voller Spielfreude, Inspiration und Soul, mit Material von I’hrer jüngsten CD-Produktion: The Cosmological Constant, die dem Andenken an Roy Campbell gewidmet ist.

 

The Nu-Band

review des BLACK BOX Konzerts Febr. '16: jazzhalo.be

 

Eintritt: 12/8€
online VVK:10/6€ & Gebühr          online ticket

So-18.04.21-20:00
STAGE off LIMITS
Wissel - Cajlan - Nillesen & Anna Lytton

Georg Wissel – Saxophon
Dušica Cajlan – extended piano

Etienne Nillesen – extended snare drum

& Anna Lytton – Animation

 

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Do-22.04.21-15:00
TatWort
EU Slam Festival
Fr-23.04.21-12:00
TatWort
EU Slam Festival Workshops
Sa-24.04.21-20:00
Gastspiel
Morpheus "Hush!"

Musik in korrekter, nicht historischer Aufführungspraxis

 

Filippa Gojo – Gesang, Sansula, Shrutibox
Theresia Philipp – Altsaxofon, Gesang
Karsten Süßmilch – Bassposaune, Gesang, toypiano 
Rainer Süßmilch – Althorn, Gesang, Spieluhr  

 

Kann eine 400 Jahre alte Barock Fuge aus dem heutigen Leben gegriffen klingen und moderne, zeitgenössische Improvisation nach etwas immer schon da-Gewesenem, Ursprünglichem?


Vier Musiker*innen unterschiedlichster musikalisch-künstlerischer Sozialisation nehmen die Musik von Henry Purcell als Grundlage, eine eigene Tonsprache, Musizierweise und Klanglichkeit zu entwickeln, mal eng am Notentext, mal in ausschweifenden Improvisationen. Dabei bleiben Filippa Gojo (Gesang), Theresia Philipp (Altsaxophon), Rainer Süßmilch (Althorn) und Karsten Süßmilch (Bassposaune) nicht ausschließlich bei ihren angestammten Instrumenten. Sie spielen auch Shrutibox, Concertina, Sansula oder wechseln unvermittelt in 4-stimmigen a-capella Gesang.


Aus alt mach neu. Oder umgekehrt: Musik in korrekt nicht historischer Aufführungspraxis.

Fr-28.05.21-20:00
JazzToday
KERN & Kosack

Edith Steyer – Altsaxophon, Klarinette, Präparationen
Matthias Müller – Posaune
Yorgos Dimitriadis – Schlagzeug, Elektronik

Liz Kosack – Keyboards 

 

Eintritt: 12/8€
online VVK:10/6€ & Gebühr          online ticket

WAS. GEHT.

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