Cuba Münster: Programm

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Sa-15.05.21-20:00
JazzToday
TRANING

Johannes Schleiermacher – Saxophon, Flöte, Elektronik

Max Andrzejewski – Schlagzeug, Synth, Elektronik

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Ein TRAINING für größtmögliche musikalische Freiheit, Ekstase und Spiritualität. Ausgehend von unmittelbaren, durchlässigen, undogmatischen kompositorischen Miniaturen ist TRAINING das Werkzeug, das Sprungbrett, das Gefäß für diese Bedürfnisse.

In der preisgekrönten Jazz-Band „Max Andrzejewski´s Hütte“ und deren weltweiten Festivalauftritten konnten der „Querdenker-Ästhet“ Max Andrzejewski (Süddeutsche Zeitung) und der "formsprengende" Johannes Schleiermacher (ZEIT) in den nunmehr letzten 10 Jahren ihre Zusammenarbeit immer weiter vertiefen und widmen sich seit einem Jahr diesem persönlichen Duoprojekt. Zwei hochkreative Akteure der deutschen Szene in der irgendwie „zeitgemäßen“ Besetzung - im Duo.

Im Oktober 2020 erschien auf dem Label "Fun in the Church" die erste EP des Duos: *x EP

 

„Schleiermacher verkörpert die produktiven Inselbegabungen einer weltweit bewunderten deutschen Afro-Jazz-Funk-Szene.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Max Andrzejewski ist einer der bekanntesten Schlagzeuger in Berlin und weit darüber hinaus“ (Tagesspiegel)

„Und dann steigert sich der Saxofonist Johannes Schleiermacher in ein geräuschhaftes Solo hinein, das jede Form sprengt“ (ZEIT)

 

Fr-28.05.21-20:00
JazzToday
KERN & Kosack

Edith Steyer – Altsaxophon, Klarinette, Präparationen
Matthias Müller – Posaune
Yorgos Dimitriadis – Schlagzeug, Elektronik

Liz Kosack – Keyboards 

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

KERN & Kosack vereinen in ihrer Musik scheinbar gegensätzliche Pole, wie Komposition und freie Improvisation, die Negation eines durchgehenden Rhythmus und Puls, den Nordpol und den Südpol. Auf ihrer neuen CD poles and pulse, (Trouble In The East Records, 2020) widmet sich KERN als bestehendes Trio den Kompositionen und stürzt sich als Quartett, erweitert durch die Keyboarderin Liz Kosack, in das unbekannte, dem Moment verpflichtete Abenteuer der freien Improvisation: atmosphärische Soundscapes, die an das Verschwinden der Eisschichten auf den Polen erinnern, gehen über in filigrane, kristalline Verzweigungen und Verästelungen non-tonaler Art, oder kompositorische Tonalität. Dabei spiegeln sich die Pole in ihrer Gegensätzlichkeit wider und tragen Elemente des anderen in sich.

 

 

So-06.06.21-20:00
soundtrips nrw
Wolter Wierbos & Wilbert de Joode

Wolter Wierbos – Posaune

Wilbert de Joode – Kontrabass

Gäste: Salim Javaid - Saxophon, Moritz Wesp - Posaune

 

Für den Posaunisten Wolter Wierbos dreht sich alles um Fluidität: um Klang und Zeit, um Linie, Strategie und Setting. Man sagt, er könne die ganze Vielfalt einer Ellington Posaune zum Ausdruck bringen, von Plunger-gedämpften Ya-Yas über wunderschöne Melodie-Statements bis hin zu dunklen Schattierungen. Er improvisiert frei assoziative Solokonzerte, die immer weitere Möglichkeiten zur Interpretation aufzeigen. Selbst in komponierter Musik schafft er es, gekonnt zu improvisieren – bildet noch bessere Posaunen-Lines als die, die für ihn geschrieben wurden. Kein Wunder, dass er seit 30 Jahren Dreh- und Angelpunkt des von Misha Mengelberg gegründeten ICP-Orchesters ist, in dem die Spieler die Melodien immer wieder neu arrangieren.

Wierbos spielte lange Zeit in der Kooperative „Available Jelly“ und in den Bands und Orchestern von Gerry Hemingway, Maarten Altena, Guus Janssen und Sean Bergin. Für Konzerte auf dOeK-Festivals (oder seinen Amsterdamer Hausbootkonzerten) stellt er Gruppen zusammen, die von Grund auf neu miteinander improvisieren, oder er lässt sich in die Konstellationen anderer Komponist*innen und Interpret*innen einladen: in die, des rhythmisch teuflischen Gitarristen Franky Douglas oder der molukkisch-niederländischen Sängerin Monica Akihary.

Wolter Wierbos ist auf mehr als 100 CDs und LPs zu hören und hat zwei Solo-CDs veröffentlicht.

 

Wilbert de Joode – Kontrabass

 

Der Autodidakt Wilbert de Joode begann 1985 Kontrabass zu spielen. Zunächst spielte er in Bands, die innerhalb der Jazztradition improvisierten. Seine einzigartige Herangehensweise wurde schnell erkannt und führte zu einer Vielzahl von Einladungen für Projekte rund um improvisierte Musik, Tanz und Kunst. de Joode gilt heute als einer der besten Praktiker der kollektiven Improvisation und des Instant Composing.

Musik im Moment und auf der Stelle zu erschaffen, erfordert einen starken Geist, der vom Punkt Null ausgehen kann, der weiter und tiefer sucht und sich traut, Risiken einzugehen, ohne das Ego die Oberhand gewinnen zu lassen. Genau das tut de Joode mit seinem charakteristischen breiten musikalischen Vokabular, seiner Ausdruckskraft, seiner Klangproduktion und seiner Vorstellungskraft, nicht zu vergessen mit seinen großen Darmsaiten. All diese Qualitäten machen de Joode zu einem gefragten Bassisten in den verschiedensten Bereichen und zu einem respektierten und inspirierenden Lehrer für Improvisation. 

 

Im Jahr 2016 gewann de Joode den Boy-Edgar-Preis, den renommiertesten niederländischen Preis für Jazz und improvisierte Musik. Die Jury schrieb: „de Joodes Spiel ist kompromisslos eindringlich und gleichzeitig von Präzision und Verletzlichkeit geprägt... “

 

Sa-12.06.21-20:00
Neue Musik
Composer Slide Quartet

Andrew Digby

Andreas Roth

Patrick Crossland

Jan Termath

- Posaunen

 

Das composers slide quartet wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, durch die enge
Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten das Repertoire für Posaunenquartett mit hochwertigen neuen Werken zu erweitern und diese angemessen aufzuführen. Der Name des Ensembles wurde in Anlehnung an das Composers String Quartet gewählt, welches 1963 in den USA gegründet wurde und bis in die 1990er Jahre aktiv war (u.A. Elliott Carter Viertes Streichquartett, UA 1986).

Die Mitglieder des composers slide quartet spielen eine Vielfalt von tiefen Blechblasinstrumenten: Alt-, Tenor- und Bassposaune, sowie Kontrabassposaune, Basstrompete, Euphonium und Basstuba. Sie sind alle hauptsächlich freischaffend tätig und spielen regelmässig als Mitglieder und Gäste vieler renommierter internationalen Ensembles für Neue Musik.

 

Ein Posaunenquartett ist auf dem ersten Blick eine extrem homogene Besetzung. Bei näherer Betrachtung bietet es jedoch durch den Gebrauch unterschiedlicher Instrumente und vieler verschiedenen Dämpfer ein sehr differenziertes Klangfarbenspektrum. Die Besetzung mit vier Posaunen wird auch mit Solo-, Duo bzw. Triostücken aufgebrochen, die das kompositorische Schaffen einzelner Komponisten weiter belichten.

 

www.composersslidequartet.com

 

So-22.08.21-20:00
SOUNDSEEING
FRAUFRANKE50KILOHERTZ

Tina Tonagel & Elisabeth Coudoux 

 

„drone, experimental, elektronik, schlager-pop, spectral music, trash“

 

Das Projekt von Tina Tonagel und Elisabeth Coudoux vereint digitale und analoge Technologien zu einem in sich abgeschlossenen Bühnen-Szenario. 
Eine audiovisuelle Performance mit antikem Violoncello, traditioneller Pferdekopfgeige, historischem Tageslichtprojektor, kinetischen Objekten, selbstgebauten Instrumenten, elektromechanischen Installationen und einer Portion Humor.  
Jedes neue Projekt wird unvorhersehbar bis zur Auführung selbst, und ist gleichzeitig in vielen Stunden vorbereitet worden. Wenn diese zwei kreativen Damen etwas zusammen entwickeln wird es auf jeden Fall hochinteressant, charmant und poetisch.

 

www.tinatonagel.de/fraufranke.html

www.soundseeing.net

 

Eintritt: 12,- € / erm. 8,- €

Sa-28.08.21-20:00
SOUNDSEEING
aufabwegen@SOUNDSEEING

"Geräuschmusik,  Ambient und Experimentalelektronik"

kuratiert von Till Kniola

 

Musikhochschule, Ludgeriplatz 1

 

www.soundseeing.net

 

Eintritt: 15,- €

So-29.08.21-18:00
SOUNDSEEING
aufabwegen@SOUNDSEEING

"Geräuschmusik,  Ambient und Experimentalelektronik"

kuratiert von Till Kniola

 

Musikhochschule, Ludgeriplatz 1

 

www.soundseeing.net

 

Eintritt: 12,- €

So-05.09.21-20:00
soundtrips nrw
Andrej - Zhang - Zimmermann

Hyazintha Andrej – Violoncello

Kay Zhang – Saxophon

Tizia Zimmermann – Akkordeon

Gast: Constantin Herzog – Komtrabass

 

Ein hohes Energieniveau, schnelle Interaktion und die Suche nach dem Unbekannten charakterisieren das Zusammenspiel der drei Musikerinnen. Das Trio andrej – zhang – zimmermann verwandelt blitzschnell enge Räume in weite Landschaften und hektische Sounds in liebliche Melodien. Ein Flirren ist immer in der Luft und auch den statischen Klangwänden droht jederzeit der Zerfall.


Das Publikum wird in die farbenreiche Welt ihrer Instrumentation ­­­von Violoncello, Saxophon und Akkordeon geführt, welche zu einem homogenen Klang verschmelzen, aber genauso in konträre Positionen treten können.

 

www.andrejzhangzimmermann

So-19.09.21-20:00
Jazz Today
Insomnia Brass Band

Anke Lucks – Posaune
Almut Schlichting – Baritonsaxophon
Christian Marien  – Schlagzeug

 

Die Posaunistin Anke Lucks, die Baritonsaxophonistin Almut Schlichting und der Schlagzeuger Christian Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band: Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde.

 

Die Insomnia Brass Band wurde im Frühjahr 2017 während eines Arbeitsstipendiums des Berliner Senats gegründet und entwickelte ihren Sound rund um das von Lucks und Schlichting komponierte Spielmaterial. Seit 2018 ist die Band mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs. Mit einem weiteren Senatsstipendium hat das Trio Anfang 2020 nun die erste CD „Late Night Kitchen“ aufgenommen, die auf Tiger Moon Records erschienen ist.

 

„…es ist ein Riesenspaß, man möchte Pogo dazu tanzen. Bitte mehr davon!“  (Hans-Jürgen Schaal, Jazzthetik)
„Calypsomanische Lebenslust in XXL“  (Rigobert Dittmann, Bad Alchemy)

 

Eintritt: 12/7€
online VVK:10/6€ & Gebühr          online ticket

So-03.10.21-20:00
Soundtrips NRW
Lotte Anker - Fred Frith - Duo

Jérôme Noetinger (F) – Revox-Tonbandmaschine

Gäste: Stefan Keune – Saxoiphon, Pinguin Moschner – Tuba

 

Das Konzert muß leider abgesagt werden.

So-07.11.21-20:00
Soundtrips NRW
Jérôme Noetinger

Jérôme Noetinger (F) – Revox-Tonbandmaschine

Gäste: Stefan Keune – Saxoiphon, Pinguin Moschner – Tuba

 

Das Konzert muß leider abgesagt werden.

So-14.11.21-12:00
Hörspiel Lab Münster
Hörspiel Werkstatt
So-21.11.21-20:00
STAGE off LIMITS
Birgit Ulher: Matter Matters

Konzert & Video – Performance zwischen Klanginstallation, improvisierter und komponierter Musik von und mit Birgit Ulher.

 

Trailer: vimeo.com/372542461

 

gefördert von:

Fr-03.12.21-20:00
JazzToday
Schlippenbach - Mahall - Narwesen

Rudi Mahall – Klarinette
Alexander von Schlippenbach – Klavier
Dag Magnus Narwesen – Schlagzeug

 

 

Eintritt: 15/10€
online VVK:12/8€ & Gebühr          online ticket

So-05.12.21-20:00
Soundtrips NRW
Tashi Dorji – E-Gitarre

Jérôme Noetinger (F) – Revox-Tonbandmaschine

Gäste: Stefan Keune – Saxoiphon, Pinguin Moschner – Tuba

 

Das Konzert muß leider abgesagt werden.

Do-16.12.21-20:00
Jazz Today
Uassyn

 

Tapiwa Svosve – Saxophon

Silvan Jeger – Kontrabass

Vincent Glanzmann – Schlagzeug

 

Eintritt: 12/7€
online VVK:10/6€ & Gebühr          online ticket

Mi-02.02.22-20:00
JazzToday
NU-Band

Thomas Heberer – Trompete

Kenny Wessel – Gitarre

Joe Fonda – Kontrabass

Lou Grassi – Schlagzeug

 

The Nu Band ist eine klassische New Yorker Working-Band, bei der hochkarätige Musiker, allesamt selbst namhafte Bandleader, am Werke waren und sind.

Tief verwurzelt in der Jazz-Tradition überträgt The Nu Band alte Idiome in das Hier und Jetzt. Klassischer Bebop, Gospel, Soul, Free und viel improvisatorische Freiheit: Manche nennen es „Free Bop“. Diese Melange auf derartiger Qualitätsstufe sucht Ihresgleichen und überzeugt auch die Fachpresse:

 

„One of the best bop bands of the moment is without a doubt The Nu Band“. (Stef Gijssels)

 

Jedes Bandmitglied steuert zu gleichen Teilen Kompositionen bei und wie hier in traumwandlerischer Sicherheit gemeinsam musiziert wird, ist wohl auch das Fundament für diesen runden, tiefen, einstimmigen und dadurch spirituellen Bandsound.

 

„The Nu Band makes music that sounds more like conversation than performance.“ (James Hale Coda)

 

Ihre 2022 - Tour ist  dem im März '21 verstorbenen Bandmitglied Mark Whitecage gewidmet.

 

The Nu-Band

review: jazzhalo.be

Interview mit Joe Fonda

 

Eintritt: 12/8€
online VVK: 10/6€ & Gebühr          online ticket

WAS. GEHT.

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