Cuba Münster: Rückblick

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So-13.06.21-16:00
soundseeing-Konzert
Christof Schläger

Der Klangkünstler Christof Schläger spielt am Sonntag, den 13. Juni um 16 Uhr während der Öffnungszeit seiner Ausstellung am Hawerkamp ein Improvisationskonzert von ca. 30 Minuten. Vom Laptop aus steuert er seine ungewöhnlichen akustischen Klangobjekte wie Whupi, Chromix, Typedrum und Schwirrer, die in der Ausstellungshalle einen raumfüllenden und äußerst anregenden Klangparcours bilden. Eintritt frei.

 

 

soundseeing 2021

So-13.06.21-12:00
Hörspiel Lab Münster
Hörspiel Werkstatt
Sa-12.06.21-20:00
Neue Musik
Composer Slide Quartet

Andrew Digby
Andreas Roth
Antonio Jiménez Marín
Jan Termath
- Posaunen
Gast: Gereon Voß
- Perkussion

 

Livekonzert: Einlass mit gültigem (48 Std.) negativem Corona-Schnelltest!
Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

            In Vorbereitung auf eine CD-Aufnahme spielt das composers slide quartet am 12.06.2021 in Münster. Auf dem Programm stehen Werke von Annesley Black, Peter Ablinger und John Cage.
            Annesley Blacks „industrial drive“ verarbeitet field recordings aus einem Aufenthalt der Komponistin in Las Vegas. Das hochvirtuose Werk wurde 2010 für das composers slide quartet komponiert. Da es sich lohnt, das schillernde Stück mit all seinen Details zwei mal zu hören wird es zu Beginn und Ende des Konzerts erklingen.
            Der österreichische Komponist Peter Ablinger interessiert sich u. a. besonders für das Rauschen. In drei kurzen Stücken (für jeweils Posaune, Bassposaune, Tuba) kontrastiert er verschiedene Rauschklänge mit den jeweiligen Instrumentalklängen.
            In der Mitte des Programms steht dann ein Klassiker der Neuen Musik: John Cages „Ryoanji“ ist inspiriert von den gleichnamigen Zen-Gärten in Kyoto. Die Fassung für Posaune und Perkussion zeichnet sich u. a. durch außerordentlich tiefe Töne aus, welche in keinem anderen Stück der Posaunenliteratur so ausgiebig benutzt wurden. Optional können noch drei zuvor aufgenomme Zusatzstimmen abgespielt werden. Das composers slide quartet wird diese Stimmen live spielen, so dass das Stück als Posaunenquartt plus Perkussion erklingen wird.

12.06.2021, 20 Uhr, BLACK BOX, Achtermannstraße 12, Münster

Livekonzert: Einlass mit gültigem (48 Std.) negativem Corona-Schnelltest!

Nur 12 Plätze, Bitte online Vorverkauf nutzen!
www.blackbox-muenster.de
Livestream: www.youtube.com/cubacultur


Über das composers slide quartet:
Das composers slide quartet wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, durch die enge
Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten das Repertoire für Posaunenquartett mit hochwertigen neuen Werken zu erweitern und diese angemessen aufzuführen. Der Name des Ensembles wurde in Anlehnung an das Composers String Quartet gewählt, welches 1963 in den USA gegründet wurde und bis in die 1990er Jahre aktiv war (u.A. Elliott Carter Viertes Streichquartett, UA 1986).

Die Mitglieder des composers slide quartet spielen eine Vielfalt von tiefen Blechblasinstrumenten: Alt-, Tenor- und Bassposaune, sowie Kontrabassposaune, Basstrompete, Euphonium und Basstuba. Sie sind alle hauptsächlich freischaffend tätig und spielen regelmässig als Mitglieder und Gäste vieler renommierter internationalen Ensembles für Neue Musik.

Ein Posaunenquartett ist auf dem ersten Blick eine extrem homogene Besetzung. Bei näherer Betrachtung bietet es jedoch durch den Gebrauch unterschiedlicher Instrumente und vieler verschiedenen Dämpfer ein sehr differenziertes Klangfarbenspektrum. Die Besetzung mit vier Posaunen wird auch mit Solo-, Duo bzw. Triostücken aufgebrochen, die das kompositorische Schaffen einzelner Komponisten weiter belichten.
 

www.composersslidequartet.com

 

Begrenzte Platzzahl! Bitte online Vorverkauf  oder VVK Stellen nutzen!

So-06.06.21-20:00
soundtrips nrw
Wolter Wierbos & Jasper Stadhouders

Wolter Wierbos – Posaune

Jasper Stadhouders – Gitarre
 

Gäste: Martin Verborg – Violine, Annette Maye – Klarinetten, Moritz Wesp – Posaune, Nicola L. Hein – Gitarre, Erhard Hirt – Gitarre,

 

Livekonzert: Einlass mit gültigem (48 Std.) negativem Corona-Schnelltest!
Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Für den Posaunisten Wolter Wierbos dreht sich alles um Fluidität: um Klang und Zeit, um Linie, Strategie und Setting. Man sagt, er könne die ganze Vielfalt einer Ellington Posaune zum Ausdruck bringen, von Plunger-gedämpften Ya-Yas über wunderschöne Melodie-Statements bis hin zu dunklen Schattierungen. Er improvisiert frei assoziative Solokonzerte, die immer weitere Möglichkeiten zur Interpretation aufzeigen. Selbst in komponierter Musik schafft er es, gekonnt zu improvisieren – bildet noch bessere Posaunen-Lines als die, die für ihn geschrieben wurden. Kein Wunder, dass er seit 30 Jahren Dreh- und Angelpunkt des von Misha Mengelberg gegründeten ICP-Orchesters ist, in dem die Spieler die Melodien immer wieder neu arrangieren.

Wierbos spielte lange Zeit in der Kooperative „Available Jelly“ und in den Bands und Orchestern von Gerry Hemingway, Maarten Altena, Guus Janssen und Sean Bergin. Für Konzerte auf dOeK-Festivals (oder seinen Amsterdamer Hausbootkonzerten) stellt er Gruppen zusammen, die von Grund auf neu miteinander improvisieren, oder er lässt sich in die Konstellationen anderer Komponist*innen und Interpret*innen einladen: in die, des rhythmisch teuflischen Gitarristen Franky Douglas oder der molukkisch-niederländischen Sängerin Monica Akihary.

Wolter Wierbos ist auf mehr als 100 CDs und LPs zu hören und hat zwei Solo-CDs veröffentlicht.

 

Jasper Stadhouders begann mit acht Jahren als Musiker aufzutreten. Er arbeitete ab den 2000er-Jahren in der niederländischen und internationalen Jazz- und Improvisationsszene; mit Sanne van Hek und Gerri Jäger (Schlagzeug) gründete er das Improvisationstrio "The Black Napkins". Er gehörte dem Trio "Cactus Truck" (mit John Dikeman und Onno Govaert) an, mit dem zwischen 2012 und 2014 vier Alben entstanden, darunter ein Mitschnitt einer USA-Tour 2012 mit Jeb Bishop und Roy Campbell (Live in USA). Ab 2012 spielte er ferner in Ken Vandermarks amerikanisch-europäischen Quartett "Made to Break" (mit Tim Daisy und Christof Kurzmann), ab 2013 im Fusion-Quintett "Spinifex" (mit Gijs Levelt, Gonçalo Almeida, Philipp Moser und Tobias Klein). Gelegentlich arbeitet Stadhouders auch in den Bereichen Tanz, Theater und zeitgenössisch komponierter Musik. Außerdem arbeitete er u. a. mit Andrew D’Angelo, Teun Verbruggen, Wolter Wierbos und Nate Wooley, Han Bennink, Ab Baars, Paal Nilssen-Love, Marshall Allen, Noel Redding, Jim Black, Terrie Ex, Andy Moor, Wilbert de Joode, Peter Evans, Frank Rosaly, Dave Rempis, Michael Moore, Peter Jacquemyn und Ingrid Laubrock.

 

Begrenzte Platzzahl! Bitte online Vorverkauf  oder VVK Stellen nutzen!

Fr-28.05.21-20:00
JazzToday
KERN & Kosack

Edith Steyer – Altsaxophon, Klarinette, Präparationen
Matthias Müller – Posaune
Yorgos Dimitriadis – Schlagzeug, Elektronik

Liz Kosack – Keyboards 

 

Livekonzert: Einlass mit gültigem (48 Std.) negativem Corona-Schnelltest!
Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

KERN & Kosack vereinen in ihrer Musik scheinbar gegensätzliche Pole, wie Komposition und freie Improvisation, die Negation eines durchgehenden Rhythmus und Puls, den Nordpol und den Südpol. Auf ihrer neuen CD poles and pulse, (Trouble In The East Records, 2020) widmet sich KERN als bestehendes Trio den Kompositionen und stürzt sich als Quartett, erweitert durch die Keyboarderin Liz Kosack, in das unbekannte, dem Moment verpflichtete Abenteuer der freien Improvisation: atmosphärische Soundscapes, die an das Verschwinden der Eisschichten auf den Polen erinnern, gehen über in filigrane, kristalline Verzweigungen und Verästelungen non-tonaler Art, oder kompositorische Tonalität. Dabei spiegeln sich die Pole in ihrer Gegensätzlichkeit wider und tragen Elemente des anderen in sich.

 

 

 

Nur 14 Plätze! Bitte online Vorverkauf  nutzen!

Sollten Sie dazu keine Möglichkeit haben, nutzen sie die VVK Stellen , oder schreiben uns eine MAIL.

 

Sa-15.05.21-20:00
JazzToday
TRAINING

Johannes Schleiermacher – Saxophon, Flöte, Elektronik

Max Andrzejewski – Schlagzeug, Synth, Elektronik

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Ein TRAINING für größtmögliche musikalische Freiheit, Ekstase und Spiritualität. Ausgehend von unmittelbaren, durchlässigen, undogmatischen kompositorischen Miniaturen ist TRAINING das Werkzeug, das Sprungbrett, das Gefäß für diese Bedürfnisse.

In der preisgekrönten Jazz-Band „Max Andrzejewski´s Hütte“ und deren weltweiten Festivalauftritten konnten der „Querdenker-Ästhet“ Max Andrzejewski (Süddeutsche Zeitung) und der "formsprengende" Johannes Schleiermacher (ZEIT) in den nunmehr letzten 10 Jahren ihre Zusammenarbeit immer weiter vertiefen und widmen sich seit einem Jahr diesem persönlichen Duoprojekt. Zwei hochkreative Akteure der deutschen Szene in der irgendwie „zeitgemäßen“ Besetzung - im Duo.

Im Oktober 2020 erschien auf dem Label "Fun in the Church" die erste EP des Duos: *x EP

 

„Schleiermacher verkörpert die produktiven Inselbegabungen einer weltweit bewunderten deutschen Afro-Jazz-Funk-Szene.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Max Andrzejewski ist einer der bekanntesten Schlagzeuger in Berlin und weit darüber hinaus“ (Tagesspiegel)

„Und dann steigert sich der Saxofonist Johannes Schleiermacher in ein geräuschhaftes Solo hinein, das jede Form sprengt“ (ZEIT)

 

Spende statt Eintritt

So-09.05.21-12:00
Hörspiel Lab Münster
Hörspiel Werkstatt
So-02.05.21-20:00
STAGE off LIMITS
MACH

Markus Markowski – Elektrogitarre, Schnick
Hannes Clauss – Schlagwerk, Percussion
Reinhart Hammerschmidt – Kontrabass

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Das Trio MACH spielt zeitgenössische Improvisierte Musik, die durch musikalische Vielfalt, Formbewusstsein und ein großes dynamisches Spektrum überzeugt. Die drei Musiker sind ebenso virtuose Spieler wie auch aufmerksame Zuhörer. Jedes Instrument ist gleichberechtigt, übernimmt mal die Führung oder fügt sich in den Bandklang geschmackvoll ein. Die Musik erzeugt intensive Bilder oder atmosphärische Klanggemälde und huldigt Hendrix ebenso wie Parker oder Stockhausen, beglückt den abenteuerlustigen Hörer und ärgert den Puristen – kurz: sie wird nicht langweilig oder vorhersehbar.

 

www.mach.click

 

 

Sa-24.04.21-20:00
Gastspiel
Morpheus "Hush!"

Musik in korrekt nicht historischer Aufführungspraxis

 

Filippa Gojo – Gesang, Sansula, Shrutibox
Theresia Philipp – Altsaxofon, Gesang
Karsten Süßmilch – Bassposaune, Gesang, toypiano 
Rainer Süßmilch – Althorn, Gesang, Spieluhr  

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Kann eine 400 Jahre alte Barock Fuge aus dem heutigen Leben gegriffen klingen und moderne, zeitgenössische Improvisation nach etwas immer schon da-Gewesenem, Ursprünglichem?


Vier Musiker*innen unterschiedlichster musikalisch-künstlerischer Sozialisation nehmen die Musik von Henry Purcell als Grundlage, eine eigene Tonsprache, Musizierweise und Klanglichkeit zu entwickeln, mal eng am Notentext, mal in ausschweifenden Improvisationen. Dabei bleiben Filippa Gojo (Gesang), Theresia Philipp (Altsaxophon), Rainer Süßmilch (Althorn) und Karsten Süßmilch (Bassposaune) nicht ausschließlich bei ihren angestammten Instrumenten. Sie spielen auch Shrutibox, Concertina, Sansula oder wechseln unvermittelt in 4-stimmigen a-capella Gesang.


Aus alt mach neu. Oder umgekehrt: Musik in korrekt nicht historischer Aufführungspraxis.

Fr-23.04.21-12:00
TatWort
EU Slam Festival Workshops - Verschoben Herbst21
Do-22.04.21-15:00
TatWort
EU Slam Festival - Verschoben Herbst21
Di-20.04.21-20:00
TatWort - Poetry Club
Lesung Dirk Bernemann
Di-20.04.21-18:00
Kaffeeklatsch
Kulturtalk mit Dirk Bernemann
So-18.04.21-20:00
STAGE off LIMITS
PHONORAMA music-drawings

Dušica Cajlan – extended piano

Etienne Nillesen – extended snare drum

Georg Wissel – Saxophon & Präparationen

& Anna Lytton – Animation

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

PHONORAMA konfrontiert die spezifische farb- und klangreiche Musik des Trios CAJLAN-WISSEL-NILLESEN mit der reduzierten und klaren zeichnerischen Welt der Künstlerin Anna Lytton.

Visuelle und akustische Elemente werden verbunden indem die Protagonisten improvisierend aufeinander reagieren, sich ergänzen, kommentieren, inspirieren.

Durch eine transparente Leinwand auch auf die MusikerInnen projiziert, verschmelzen animierte Zeichnungen und Klang zu einem neuen gemeinsamen Werk, das neue Perspektiven öffnet.

 

Gefördert von Musikfonds e.V., Kunststiftung NRW, Stadt Köln

 

Trailer: vimeo.com

 

So-11.04.21-20:00
Gloster Production
TRAUMverDICHTUNGEN

Carsten Bender – Rezitation

Florian Walter – Blasinstrumente

Erhard Hirt – Gitarre, Elektronik

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Musik und Literatur auf Basis der Traumdichtungen von Jean Paul
»Er dachte nun darüber nach, wie schön um seine letzten Gedanken Töne ziehen würden, wie Vogelgesang um die untergehende Sonne; und in seinem erloschenen Geiste flogen wieder die alten Funken auf«

 


 

Für den Visionär und Phantasten Jean Paul stellte der Traum ein besonderes Faszinosum dar und er erklärte das „Unbewusste“ zur mächtigsten Kraft, die dem Dichter zur Verfügung steht. Zeitweilig zeichnete er seine eigenen Träume systematisch auf.

 

Die oft nicht leicht zugänglichen Texte Jean Pauls, bilden das Grundgerüst und werden durch die musikalische und Bearbeitung und Kommentierung vielschichtig beleuchtet um in der Live-Aufführung ihren gesamten Reiz zu entfalten.

 

eine Kooproduktion von Gloster Productions & cuba-cultur, mit freundlicher Unterstützung des Kulturamt der Stadt Münster

 

Spende statt Eintritt

Di-06.04.21-18:00
TatWort
Kaffeeklatsch - Kulturtalk - Gast: Micha El Goehre
So-04.04.21-20:00
STAGE off LIMITS
Guitar Trio With No Fancy Name

Mathew Grig (Bristol) – Gitarre & Verstärker

Erhard Hirt (Münster) – Gitarre & Elektronik

Michael Kolberg (Rinkerode) – Gitarre & Elektronik

 

livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Bereits im KlangZeit-Festival 2000 war Münster in einem Netzwerkkonzert mit Wiesbaden, Amsterdam, Boston und San Francisco musikalisch verbunden. Wurden damals lediglich MIDI-Daten über das WEB ausgetauscht, so ist Netzwerktechnik, Kapazität  und Geschwindigkeit des Internets Heute wesentlich weiter entwickelt.

WEB-basierte Aufführungen und gestreamte Live-Dokumentationen, gewannen durch die Pandemie-Beschränkungen des letzten Jahres an Bedeutung.

So liegt es nahe für das aktuelle Konzert des 2015 geründeten GTwNFN aktuelle Einreise-beschränkungen und räumliche Trennung per WEB zu überwinden, sodass sich Musiker wie Zuhörer_innen im virtuellen Raum auf  www.youtube.com/cubacultur begegnen.

 

Aus der Ankündigung des Premierenkonzerts des GTwNFN vom  9.8.2015:

Klänge wie Risse in Raum und Zeit, umwölkt von Elektronen wie durch Glühwürmchen ...
im GTwNFN haben sich drei Gitarristen der Neuen Improvisierten Musik vereint:

Grigg verarbeitet seine Gitarrenklänge mit selbstgebauter Elektronik weiter, Hirt hat die Formung seines Klanges weitestgehend in den Computer verlegt, Kolberg erzeugt seine Klänge durch Präparationen. Zusammen bilden sie einen Klangkörper von atemberaubender Intensität.

 

Spende statt Eintritt

Fr-19.03.21-20:00
HörspielLab Münster
Mixed Down

MIXDOWN
HÖRSPIEL – LESUNG – KONZERT

Mit einer Hörspiel Performance des
Hörspiel Lab Münster, Literatur von
Nele Müller und Gitarrenmusik
von Julius Ménard

 

Moderation: Stefi Köhler und Andreas Weber

 

Live-Stream auf: https://www.youtube.com/user/tatwortslam

 

Das Hörspiel Lab ist eine Kooperation von RadioQ, Filmwerkstatt Münster, medienforum münster und der Wortbühne TatWort.

Do-18.03.21-20:00
TatWort
Poetry Late Night - Lesebühne Die2 (noch nur als Stream)
So-14.03.21-18:00
JazzToday - Livestream
La Macchina Nera

Philipp Buck – Schlagzeug

Maxilmilian Jäckel – Bass

David Krüger – Gitarre

Henning Vetter – Tenorsaxophon

 

La Macchina Nera ist eine Jazzpunk Band, die sich vor zwei Jahren in Osnabrück gegründet hat. Die vier Fanatiker des italienischen Fußballs um die Catenaccio-Kultur der 90er Jahre mit ihren Vertretern Gennaro Gattuso, Paolo Maldini oder Alessando Nesta wollen mit ihrer Musik vor allem eines erzeugen: Emotionen - und Respekt vor dem AC Mailand. Damit überzeugten sie 2019 so sehr, dass sie den Study Up Award der Osnabrücker Hochschule gewannen. Mit dem erspielten Preisgeld nahmen La Macchina Nera ihr Album "Tutti contro Tutti" auf, das dieses Jahr im August erschien. 

Ihre Musik ist laut und ungehobelt, zuweilen jedoch auch ruhig - dann kommt die Melancholie hoch, der raue Duft der Grasnarbe, noch warm vom Stollen Gattusos, das entfernte, wahnwitzige Toben des Guiseppe-Meazza-Stadions und der Schimmer des Goldes vergangener Trophäen. Dann wird es kurz ruhig, trügerisch ruhig...

 

livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

So-07.03.21-18:00
STAGE off LIMITS
Alien Beauty: Michael Moore & Ziv Taubenfeld

Michael Moore – Saxophon, Klarinette

Ziv Taubenfeld – Klarinette

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Das Duo Alien Beauty erforscht mit einer breiten Palette von Spieltechniken und Klangfarben traumähnliche Landschaften.
Gespielt werden sowohl Kompositionen beider Mitglieder, als auch offene Improvisationen.
Die beiden Musiker repräsentieren unterschiedliche Generationen innerhalb der lebendigen Amsterdamer Szene Improvisierte Musik und arbeiten neben ihrem Duo in verschiedenen musikalischen Projekten zusammen.

 

Geboren in Nordisrael, begann Ziv Taubenfeld mit dem Klarinettenspiel im Orchester seiner Grundschule und setzte seine klassischen Studien unter der Leitung von Ilya Schwartz am Konservatorium in Karmiel fort. Während dieser Zeit kam, der Anziehungskraft tiefer Töne folgend, die Bassklarinette als zweites Instrument hinzu, das bald Zivs Hauptaugenmerk wurde. Sein Interesse an improvisierter Musik wurde größer, nachdem er den einflussreichen Saxophonisten Albert Beger kennengelernt hatte, der ihm einen Weg eröffnete, der ihn schließlich zu weiteren Studien der Bassklarinette bei Michael Moore, mit dem er hier im Duo zu hören ist und auch in seinem jüngsten Band-Projekt - FULL SUN zusammenarbeitet, in den Niederlanden führte.

 

Der aus Kalifornien stammende Klarinettist und Saxophonist Michael Moore lebt seit 1982 in Amsterdam, wo er Mitglied  ICP Orchestra ist. Daneben war er Mitglied von Gerg Gräwes Grubenklang Orchester. Seit 2019 gehört er als Solist zur NDR Bigband.

Darüber hinaus ist er vermutlich am besten als Teil des Trios Clusone 3 bekannt, das er mit dem Cellisten Ernst Reijseger und Drummer Han Bennink bildete.

Auf seinem eigenen Label Label Ramboy Records, liegen bisher 36 Veröffentlichungen vor, die seine Musik dokumentieren.

So-28.02.21-18:00
15 Jahre Klare Club
RoKeT - Brügge-Kreysing-Duo - "rts"

Livestream:

www.youtube.com/cubacultur

 

2005 begann im H 20- modulorbeat, einem hippen Architekturbüro in Münster, eine Konzertreihe mit dem Titel “Aboriginal Club“, mit anderen Worten Eingeborenen-Musik, angelehnt an berühmte Vergangenheiten wie Krautrock.


Das Konzept der ersten Zeit bestand darin zu dem, aus Oliver Siegel, Hans Kanty und Jan Klare bestehenden, Trio pro Abend einen Gast einzuladen, der seine Kompositionen/ Ideen mit uns verwirklichen wollte plus einer anschließenden Jamsession.


Der völlig überraschende Tod von Hans Kanty im selben Jahr veränderte viel, auch das Konzept dieser Konzertreihe.

Seit dem passierten circa 60-70 Konzerte, mit oft internationalen Besetzungen an Orten wie einem Gemüseladen, Kneipen, Kleingartenanlage, Galerien, open-air und nicht zuletzt auch des öfteren in der black box, die dieses Jubiläum ausrichtet.

Zu danken ist in erster Linie dem Kulturamt Münster, dass diese Reihe durch 15 Jahre treu begleitet hat und dann auch den unzähligen Kollegen, die oft unerhörte Musik gespielt haben. (J.K.)

 

für das Jubiläumskonzert hat Jan Klare drei Formationen ausgewählt:

 

RoKeT

Jan Klare – Alt- und Basssaxophoe

Luc Ex – Bassgitarre

Onno Govaert – Schlagzeug

 

Mit Luc Ex und Michael Vatcher hatte Jan Klare 2012 ein knalliges Trio gebaut, das eine Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen spielt. Luc Ex´s Bassspiel ist einzigartig – er war lange Zeit Mitglied der Band “The Ex” und hat darüber hinaus mit “Four Walls” oder “Sol 6″ alle relevanten Festivals in Europa besucht. Schlagzeuger Michael Vatcher ging 2017 zurück nach NYC, für ihn kam der trommelnde Shooting-star Onno Govaert, auch aus Amsterdam dazu, der sich durch das Trio „Cactus Truck“ international bekannt machte. Jan Klare kreierte Formationen wie “The Dorf”, die auf wichtigen Festivals (wie z.B: Moers) von sich reden machen.

https://youtu.be/N60NgmQH1Eg

https://youtu.be/-LR66n3jK-M

 

Brügge-Kreysing-Duo

Tobias Brügge – Saxophon und Klarinette
Anja Kreysing – Akkordeon/Elektronik

 

Der Saxophonist und Klarinettist und die Akkordeonistin und Klangkünstlerin Anja Kreysing bewegen sich im gegenseitigen Dialog zwischen geräuschhaftatonalen Texturen, monumentalen Klangwänden und narrativer, harmonischer Motivik: Akustik und Elektronik durchdringen sich, tauschen Klang und Inhalt aus, non-idiomatische, erweiterte Spielweisen treffen auf tonale Fragmente im Sinne Béla Bartóks folklore imaginaire. Explorative Musik von zwei leidenschaftlichen Musikern, die immer gewillt sind, die klanglichen Konventionen ihrer Instrumente auszureizen und zu überschreiten.

 

"rts"

Florian Walter – Blasinstrumente
Ross Parfitt –  Perkussion, unvorhergesehenes
Erhard Hirt – Gitarre, Elektronik

 

“Echtzeitmusik im besten, weil ganz schön riskanten Sinn erfährt hier ihr Fundament und ihre Zuspitzung zugleich. Es geht zur Sache, es geht in die Fläche und in den Raum. Da wollen es drei Improvisateure wissen…” (freiStil#89 März/ April 2020)

 

Sa-27.02.21-20:00
JazzToday
Dyberg - Fischerlehner - Duo

Mia Dyberg – Altsaxophon

Rudi Fischerlehner – Schlagzeug

 

Livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Mia Dyberg und Rudi Fischerlehner arbeiteten in den letzten Jahren in verschiedenen Bandkonstellationen zusammen, entwickelten aber vor allem immer wieder ein ganz eigenes Duo-Universum, in dem sie durch Minimalismus und abstrakte Beats Trance-Zustände erreichen, sich gegenseitig improvisierten Geräuschbrocken zuwerfen oder versuchen, die akustische Umgebung eines Parks mitten in Berlin-Kreuzberg zu erforschen.

Ihr Sound ist auf der digitalen EP "Pause" auf Farai-Records (2020) gut dokumentiert.

 

"The music is refined, gentle and with strong character. A piece of candy in a dark world."(Stef Gijssels, freejazzblog)

„Pause steht im Zeichen von Atommeilern und einer kafkaesken Dohle.“ (Rigobert Dittmann, Bad Alchemy)

 

Die dänische Saxophonistin Mia Dyberg lebt  in Berlin lebt. Ihr einzigartiger melodischer Ausdruck entsteht aus wilden Klangexperimenten kombiniert mit schwedischer Melancholie. Sie komponiert für das Mia Dyberg Trio (Freejazz inspiriert von W.S. Burroughs) und das Saxophon/Vokal-Duo Kovacs & Dyberg (experimentelles Storytelling) und tritt u.a. mit Axel Dörner, Rieko Okuda, Elliot Cardinaux, Clayton Thomas, Herb Robertson, Tristan Honsinger und Tobias Delius auf. Sie ist Mitbegründerin des internationalen Improvisatoren-Kollektivs "The Community".

 

"Es ist immer gut, neue Talente in der Musikszene willkommen zu heißen, besonders wenn die Künstler ihre eigene starke Vision davon haben, wie Musik klingen sollte und könnte. Und Mia Dyberg passt eindeutig in diese Kategorie."  (Freejazzblog)

 

Rudi Fischerlehner spielt Schlagzeug in verschiedenen musikalischen Projekten zwischen improvisierter und experimenteller Musik, Jazz und Post-Rock. Außerdem komponiert und produziert er Musik für Bands, Film und Performances. Zu seinen aktuellen Projekten gehören sein Schlagzeug-Soloprojekt 15 8 SLUM, XENOFOX mit Olaf Rupp (und gelegentlich Joke Lanz), RMF mit Rupp und Matthias Müller und Ohlmeier / Khroustaliov / Fischerlehner. Außerdem trommelt er für Gorilla Mask, La Tourette und das Julie Sassoon Quartett und ist bei den Indie-Labels Farai-Records und Not Applicable engagiert.

 

www.dyberg-fischerlehner

 

"Er macht Musik, als ob er den Zufall produzieren würde."  (Kristof Schreuf, Junge Welt)

 

So-21.02.21-18:00
JazzToday – Livestream
Magnetar Project

Annette Maye – Klarinette

Zuzana Leharová – Violine, Effekte

 

livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Eine spannungsvolle Begegnung zweier Tonkünstlerinnen, die sich in der seltenen komplementären Duobesetzung Klarinette und Violine mit der Identität ihrer Instrumente und deren progressiven Sounds auseinandersetzen. Gemeinsam erforschen sie die klanglich-akustischen Möglichkeiten ihrer in Tonerzeugung und Dynamik sehr unterschiedlichen Instrumente. Ihre experimentellen Konzepte und Kompositionen lassen viel Spielraum für „magnetisierende“, kraftvolle Improvisationen und sind durchlässig für Anklänge und Rhythmen aus Pop, Techno und Folk.

So-14.02.21-18:00
STAGE off LIMITS
Eichenberger-Studer & Gäste – fällt aus!

Tiziana Bertoncini – Violine 

Magda Mayas – Klavier

Markus Eichenberger – Klarinette

Daniel Studer – Kontrabass

 

Das Konzert muß leider ein weiteres mal verschoben werden!

 

Fr-12.02.21-10:00
HörSpiel Münster
Mixed Down
Do-11.02.21-20:00
JazzToday - Livestream
Just Another Foundry

Jonas Engel – Saxophon

Florian Herzog – Kontrabass

Anthony Greminger – Schlagzeug

 

livestream: www.youtube.com/cubacultur

 

Preise: Avignon Jazz Award

Maastricht Jazz Award
Junger deutscher Jazzpreis
Stipendium der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung

 

Jazz mit neuen Wurzeln

Mut, auf der Kante zu stehen Die Haltung eines Garagenbands

Nur drei Personen, nur ein Trio, eine neue Jazzband, die ständig überrascht.

 

Sie sind bereit, ihr elegantes Konstrukt jederzeit abzureißen und abrupt in einer Weise aufzubauen, die von Hip-Hop, Pop, Free Jazz und Krautrock gespeist wird.

Es gibt Momente, in denen die typischen Regeln der Instrumente durch Rollentausch und erweiterte Spieltechniken kaum gelten oder stark verändert werden.

All dies schafft eine authentische Aussage, die über die Musik von Just Another Foundry hinausgeht. Dies ist die Musik der großen Städte und doch ihrer Wurzeln: eine Musik, die das Feuer einer neuen Generation widerspiegelt.

 

„So sieht die Zukunft des deutschen Jazz aus.“ - Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Tageszeitung (SZ)

 

"Ihr selbstbewusstes Spiel mit melodischer Finesse und rustikaler Gewalt brachte der Band mehrere Preise ein" - Uli Lemke, JazzThing

 

„Mut zum Rand und Unliebsamen in der intensiven Performance des Trios und sein hervorragendes Zusammenspiel“ - Roland Spiegel, Bayerisches öffentliches Radio (BR)

 

justanotherfoundry.de

Di-02.02.21-18:00
TatWort
Kaffeeklatsch- Kulturtalk - Gast: Kulturzentrum B Side (Tim Többe)
So-03.01.21-18:00
Initiative Improvisierte Musik
CONTRASTE: fällt leider aus!

Fällt leider aus!

 

Wir haben uns zunächst um eine Corona-konforme digitale Netzwerklösung für das traditionelle Neujahrskonzert des Improtreffs bemüht, müssen diese aber wegen des relativ hohen technischen Aufwands nun doch leider absagen.

WAS. GEHT.

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