Cuba Münster: Rückblick

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Mi-12.02.20-21:00
LOOK & LISTEN: Jazz-Film-Reihe
MARY LOU WILLIAMS

im CINEMA, Warendorfer Straße

 

Mary Lou Williams - Music on My Mind
Ein Film von Joanne Burke, USA, 1990, 60 Min. Farbe

 

Mary Lou Williams war eine der ganz großen des Jazz. Mit ihren Arrangements für so bedeutende Big Bands wie die Benny Goodmans, Duke Ellingtons und Dizzy Gillespies und ihrem Klavierspiel wurde sie zur stilbildenden, höchst Einflussreichen Protagonistin der Musikgeschichte.

 

Während der Dreharbeiten zu diesem Porträt verstarb die Grande Dame des Swing an Herzschlag. Das Begräbnis sowie Zitate prominenter Trauergäste wurden in den Film hineingeschnitten.

 

Life of Mary Lou Williams is traced through performances, interviews, spoken tributes (Buddy Tate, Dizzy Gillespie, et al), film footage and photos of her life. Demonstrates how the Kansas City style and swing era gave way to modern jazz.

 

Eintritt: 8/6 €
in Zusammenarbeit mit Filmclub Münster und Norbert Nowotsch

So-09.02.20-18:00
JazzToday
KUHN FU

Christian Kühn – Gitarre, Komposition
Ziv Taubenfeld – Bassklarinette
Esat Ekincioglu – Kontrabass
George Hadow – Schlagzeug

 

„Chain the Snake“ ist das mittlerweile dritte Album von KUHN FU, das die Band neu im Gepäck hat. Die Band habe sich in den letzten Jahren stilistisch deutlich verändert, findet ihr kreative Kopf, Christian Kühn, der das akustische Erscheinungsbild des Ensembles als „Paranoide-Prog-Punk-Jazz-Performance“ bezeichnet. Dass willkürlich gezogene Grenzen in der Musik Kuhn Fus keine Rolle spielen, demonstriert das Quartett auf sehr erfrischende Art und Weise. Die verzerrten Gitarrensounds von Christian Kuhn bilden dabei eine ebenso wichtige Grundlage, sowie die Bassklarinette von Ziv Taubenfeld aus Israel, die ein wesentlicher Bestandteil des Gruppensounds ist. Auf das Publikum wartet ein emotionaler Soundtrip zwischen aberwitzigen Melodien und dem zielstrebigen Vorwärtsdrängen des Rocks der frühen Jahre, für das der türkische Bassist Esat Ekincioglu und der britsche Drummer George Hadow sorgen. Wo auch immer KUHN FU auf der Bühne stehen, reagiert das Publikum fasziniert. Im letzten Jahr führte der Tour Kalender die Band durch 17 Länder in Europa – vom Balkan bis in den Süden Spaniens, wo auch das Album in zwei Tagen live eingespielt wurde. KUHN FU ist wahlweise irre, verrückt, humorvoll oder schaurig.

 

www.kuhnfumusic.com

 

 Eintritt: 12/8 €, online VVK: 10/6€

Do-06.02.20-20:00
Initiative Improvisierte Musik
IMPRO-Treff

5Treff für Improvisationsmusiker_innen


Infos unter ‭0151 20017002‬
 
Eintritt frei

So-02.02.20-18:00
STAGE off LIMITS
KABEL: Hainer Wörmann & Frank Niehusmann

Hainer Wörmann – E-Gitarre

Frank Niehusmann – Computer

 

Hainer Wörmann (Foto: links) erfindet und entwickelt als improvisierender Gitarrist erweiterte Spieltechniken mit dem Schwerpunkt mechanische Präparationen. Als Spiel­materialien kommen Violinbögen, Bürsten, kleine Motoren, Plastikgabeln, Quark­schachteln, Styropor, Papier, Keksschachteln, Röhren, Steine und anderes zum Einsatz. Wörmann spielt mit Vorliebe definierte, kurze Töne und Geräusche, die nicht nachklingen. Das trifft sich mit Frank Niehusmanns Spielweise, die unter den Computer-Spielern insofern besonders ist, als er eine Vorliebe für kurze Töne und schnelle Aktionen hat. Sein Material hat er aus digitalen DJ-Techniken und elektronischen Schlagzeugen mit eigener Software entwickelt. Seine Sounds lassen oft seine Herkunft aus dem Industriegebiet an der Ruhr erkennen. Das ergibt einen luftigen Gesamtsound, der jederzeit schnelle Wendungen im Spielverlauf ermöglicht.

 

Die Veröffentliuchung des Duos "KABEL" wurde von der Kritik mit Begriffen wie "hemmungsloses Fest der Geräusche" (Ken Waxman), "pointierte Interaktionsgewitter" (Nina Polaschegg), "hochvibrierende Musik, voller Energie" (Frans de Waard) und "Kontrast aus drahtiger Härte und quasi-liquider Schlüpfrigkeit" (Rigobert Dittmann) bezeichnet.


Ende 2019 wurde die LP mit einem Eintrag auf der "Longlist 4/2019" bei der Jury "Zeitgenössische Musik" zum "Preis der deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichnet.

 

https://nurnichtnur.bandcamp.com/album/kabel

 

Eintritt: 10/7€
online VVK:8/5€ & Gebühr          online ticket

Fr-31.01.20-20:00
Gloster Productions und Belle Opaque zeigen
Maxim Biller - Im Kopf von Bruno Schulz

Gloster Productions und Belle Opaque zeigen
IM KOPF VON BRUNO SCHULZ
Eine Erzählung von Maxim Biller
versehen mit elektronischen Klängen

„Aufzeichnungen echtweltlicher Ereignisse“ – so ließe sich die Schnittstelle zwischen Musik und Lesung beschreiben, die diese Koproduktion von GLOSTER (Carsten Bender) und BELLE OPAQUE (Benedikt Surmund und Andreas Wilmer) ausmacht.

Auf der einen Seite steht die Lesung des Schauspielers Carsten Bender von Maxim Billers Meisternovelle IM KOPF VON BRUNO SCHULZ – ein literarischer Coup über den großen jüdischen Schriftsteller Bruno Schulz, der 1942 von einem SS-Mann ermordet wurde. Inspiriert von der osteuropäischen Erzähltradition eines Michail Bulgakow oder Isaac Bashevis Singer, nimmt Biller uns in diesem magischen, burlesken Text mit auf die Reise in die polnische Stadt Drohobycz, in die Welt des Schriftstellers Bruno Schulz und in das Jahr 1938. Er führt uns in einen Keller, in dem Bruno Schulz, der seinen Lebensunterhalt als Kunstlehrer verdient und vom literarischen Durchbruch in ganz Europa träumt, einen Brief an Thomas Mann schreibt. Er hofft, dass der weltberühmte Schriftsteller ihm helfen kann, im Ausland einen Verlag zu finden – dann würde er auch endlich einen Grund haben, seine Heimat für immer verlassen. Denn die Zeichen des kommenden Unheils sind unübersehbar und nähren seinen ständigen Begleiter, die Angst. Im Kopf von Bruno Schulz entsteht eine apokalyptische Vision, die vorwegnimmt, was kurz darauf im besetzten Polen tatsächlich passieren wird.

Auf der anderen Seite steht das Elektro-Duo BELLE OPAQUE – ausgestattet mit einem sportlich verkabelten Synthetizer-Set, produziert es live improvisierend elektronische Klänge getreu dem Karl-Jaspers-Satz:

„Der Sturz aus den Festigkeiten, die doch trügerisch waren, wird Schwebenkönnen – was Abgrund schien, wird Raum der Freiheit – das scheinbare Nichts verwandelt sich in das, woraus das eigentliche Sein zu uns spricht.“
K. Jaspers, Einführung in die Philosophie, S. 33

 

Mit

Andreas Wilmer modulares Trautonium

Benedikt Surmund Organelle

Carsten Bender Stimme

 

Do-30.01.20-20:00
STAGE off LIMITS
Drei Orangen: "CONTEST"

MSUK, TANZ, VIDEO - Performance

Tilmann Schaal – Posaune

Daniela Petry – Kontrabass

Sawako Nunotan & Phaedra Pisimisi – Tanz

Jakob Schmid – Video; Frauke Meyer – Regie

 

Inspiriert von den mythologischen Figuren Apoll und Pan wird

Improvisationsmusik, Jazz und zeitgenössischer Tanz zu den VIdeocollagen

in Bezug gestellt.

 

Immer mehr wird aktuelle Unterhaltungsindustrie mit Wettstreitigkeiten bemüht: Heidi, Dieter, .. Ovids Geschichte scheint uns stereotypisch für eine konstruierte Verschiedenheit, die durch den Geist des direkten Vergleichs keine Verbindung sucht. Es kommt allein durch ein Urteil von außen zum eigentlichen Wettbewerb.

Wir zeigen hieran beispielhaft wie Kulturen, Individuen, Lebenskonzepte grundlos gegeneinander aufgehetzt werden. Das Stück ist insofern konkret politisch, dass eine Videocollage vor dem „entbrannten Wettbewerb“ zwischen den Performern Bilder von Krieg und Entfremdung zeigt, ohne jedoch konkret tagespolitische Themen einzubringen. Wettbewerb führt ohne die Einbindung in eine funktionierende Gemeinschaft zu Machtbestrebungen und Imperialismus.

Sich ihm zu entziehen bedeutet andererseits nicht, auf jegliche Struktur verzichten zu können. Freiheit braucht beide Konzepte.

Diese Diversität sehen wir als stereotypisch: Zu künstlerischen Disziplinen untereinander, bei gender – Themen oder zwischen Abläufen mit hierarchischer Struktur finden wir ebenfalls konstruierte Wettbewerbe, die sich positiven Effekten erwehren.

 

www.dreiorangen.de

Vorbericht Stuttgarter Zeitung

 

Eintritt: 10/7€
online VVK:8/5€ & Gebühr          online ticket

Do-23.01.20-18:00
Initiative Improvisierte Musik
elektroFlux-Session

Improvisationen und Konzepte Elektronischer & Elektroakustische Musik

-> eine offene Bühne für jedefrau und jedermann mit elektrischen Instrumenten.

Anmeldung zur Session und Infos unter: 0151 2001 7002
Wir freuen uns auf euch ... :-) ... !!

 

Eintritt frei!

Fr-17.01.20-20:00
Jazz Today
H I L D E

Julia Brüssel – Geige
Marie Daniels – Gesang
Maria Trautmann – Posaune
Emily Wittbrodt – Cello

 

h i l d e ist neugierig, melancholisch und mutig. Sie umarmt, zerstreut
und fügt zusammen, vereint freie Improvisation mit komponierten Elementen.
Sie hat wilde Ausbrüche, aber auch Mut zur Schönheit.

 

»Das war ein außergewöhnliches Erlebnis und ich hatte selten vorher so intensiv das Gefühl von zeitlicher Einmaligkeit wie an dem Abend.«
(Zitat aus dem Publikum)

 

h i l d e  gehören zu The Dorf & Umland Kollektiv

 

 

Eintritt: 10/6€
online VVK:8/5€ & Gebühr          online ticket

So-12.01.20-18:00
Initiative Improvisierte Musik
CONTRASTE - Improvisierte Musik aus Münster

 

Die geballte Power Münsteaner Musiker_innen unterschiedlichsten musikalischen Hintergrunds auf Basis spontaner Improvisation in ebenso unterschiedlichen Besetzungen sowie als gesamtes Ensemble.

 

Mit Frank Ay – Saxophone, Bassklarinette
Gregor Bohnensack – Trompete, Stimme
Gudula Rosa – Blockflöten
Hanna Holtbernd – Piano, Querflöten
Jeanette Lewe – Querflöte, Geräusche
Anja Kreysing – Akkordeon
Klaus Meschede – Tenorsaxophon
Markus Papenberg – Saxophone
Michael Kolberg – Gitarre, Elektronik
Richard Kirchbaum – Oboe, Piano
Shabnam Parvaresh – Klarinetten  
Thomas König – Bassklarinette

 

Eintritt: 10/7€, online ticket: 8/5€ & Geb. - Kultursemesterticket 5 €  

Mi-08.01.20-21:00
LOOK & LISTEN: Jazz-Film-Reihe
The Breath Courses Through Us

im CINEMA, Warendorfer Straße

 

Allan Roth,  (2013, 76 min. / engl.)

 

Ein Dokumentarfilm über eine wegweisende Jazzgruppe aus den frühen 1960er Jahren, das New York Art Quartet. Sie gehörten zu einem Genre des Jazz, das  als "Free Jazz" bezeichnet wurde und arbeiteten nur von 1964 bis 1965 zusammen. Aber ihre Vorstellungen von Komposition, Improvisation, Timing, Harmonie und Rhythmus beeinflussten die Zukunft der Jazzmusik. Die Gruppe bestand aus John Tchicai (Saxophon), Roswell Rudd (Posaune), Milford Graves (Schlagzeug), Reggie Workman (Bass) und dem Dichter Amiri Baraka.

 

Etwa 35 Jahre später trafen sie sich zu einem Konzert in New York City, gefolgt von zwei weiteren Auftritten in Paris und Lissabon.

 

Eintritt: 8/6 €
in Zusammenarbeit mit Filmclub Münster und Norbert Nowotsch

WAS. GEHT.

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